Montag, 19. September 2016

Rezension: Jane Eyre von Charlotte Brontë (Klassiker)

Inhalt

FotogalerieJane Eyre ist ein Waisenmädchen und lebt bei ihrer Tante Mrs. Reed und deren Kindern (zwei Töchter und ein Sohn) in einem staatlichen Haus. Sie ist nicht gewollt und man gibt stets das Gefühl ungewollt und von niedere Geburt zu sein. Eine Kindheit wahrlich ohne jegliche Liebe und Gefühl, nur Hass und Ablehnung lernt das kleine Mädchen.
Nach 10 Jahren schickt man sie in eine gemeinnützige Schule namens Lowood. Harte Jahre gehen vorbei und Jane ist nun im Alter von 19 Jahren eine Lehrerin in diesem Institut. Sie will aber nicht bleiben und nimmt eine Stellung auf Thornfield Hall, dem Herrenhaus eines gewissen Mr. Rochester an. Ihre Hauptaufgabe ist es die kleine Adèle, Mr. Rochesters Mündel, zu unterrichten. Die Zeit vergeht und zwischen Mr. Rochester und der Gouvernante Miss Eyre entwickeln sich romantische und freundschaftliche Bande, doch ihre Liebe wird überschattet. In Tornfield Hall geht ein dunkler Schatten um, in der Nacht wird die Stille von grausamen Lachsalven unterbrochen...

Fazit und meiner persönliche Meinung:

Jane Eyre ist mein Klassiker des Monats September 2016. Bevor ich das Buch las, hatte ich schon vor Jahren den Film als auch die Miniserie der BBC gesehen, so hatte ich den Grundzüge der Geschichte bereits im Kopf. Ich mag die Geschichte wirklich gerne, aber hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Das Lesen hat mir keine Schwierigkeiten an sich bereitet, doch war das Buch an viele Stellen sehr langatmig und langgezogen. Ausserdem hatte es auch nicht mit meinen Kenntnissen über die Grundgeschichte zu tun, sondern einfach dass immer wieder auf die ''Hässlichkeit'' von Jane Eyre hingewiesen wird. Am Anfang noch verständlich, aber wenn es immer wieder und sogar noch am Schluss wiederholt wird... ständig und immerzu. Nun, irgendwann nervt es nur noch.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, die Geschichte und Schauplätze gut und detailreich beschrieben. Die Detailtreue kommt auch dadurch zu Stande, dass der Roman von Jane Eyre geschrieben wurde, als wäre es ihr Roman und nicht der von Charlotte Brontë. Mir gefielen besonders die Gespräche zwischen Rochester und Jane Eyre, manchmal sehr direkt und schroff, anderseits auch sehr intelligent und amüsant. In diesem Buch wird auch oft über Glaube, Bibel und Gott geschrieben. Manchmal sehr offen und um ein anderes Mal sehr streng und wenig flexibel (besonders gruselig fand ich das bei St. John), aber stets und oft detailreich. Für ein Buch aus dieser Zeit ist es nicht verwunderlich, doch etwas viel für mich. Die Sprache ist für einen Klassiker sehr angenehm und gut zu lesen, wie gesagt ich hatte mit gewissen Aspekte im Buch meine Probleme, nicht mit dem Schreibstil.
Ein viktorianischen Klassiker, mit einer dramatischen Liebesgeschichte und einer starken Frau.

Bildergebnis für 3 sterne von 5
Von mir 3 von 5 Sternen  

Es gibt viele Ausgaben von diesem Buch, man kann sich also eins aussuchen ;)