Montag, 28. November 2016

# Elias & Laia Band 2: Grandiose 5 Sterne Fortsetzung, unbedingt lesen.

Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkeln der Nacht von Sabaa Tahir / Gebunden erschienen im One Verlag / 512 Seiten

Handlung:

Das Schicksal hat Elias und Laia zueinander geführt und im Kampf gegen das Imperium geeint. Laia hat Elias vor der Hinrichtung bewahrt, und als Gegenleistung hilft Elias ihr, durch die Tunnel unterhalb von Schwarzkliff zu fliehen. Der Plan: Sie wollen die Stadt verlassen und den weiten Weg durch die Wüste bis nach Kauf einschlagen. Dort sitzt Laias Bruder im Gefängnis. Um ihn zu befreien, braucht Laia Elias‘ Hilfe. Auf ihrer Flucht bleibt kaum Zeit für die Frage, was sie außer dem gemeinsamen Feind noch miteinander teilen. Doch noch immer ist da dieses Gefühl, das sie vom ersten Moment zueinander hingezogen hat.

Meine Meinung:

Es beginnt, wo das letzte Buch aufgehört hat. Laia & Elias sind auf der Flucht, die sich nicht so einfach heraus stellt wie gedacht. Überall lauern Gefahren, die Wüste selbst scheint sie zu jagen, niemandem können sie trauen...
Das Buch würde ich keinem jungem Kind geben, denn das Szenario ist ernst, gefährlich und gnadenlos. Die Charaktere haben es nicht einfach, sie müssen sich auch selbst finden, herausfinden wer sie sind und was sie wirklich wollen.

Laia wird oft als unsympathisch oder nicht so gut wie Helena beschrieben. Ich kann da nur schreiben, natürlich ist sie anders, sie hat einen ganz anderen Hintergrund. Sie wurde unterdrückt, kommt aus der untersten Schicht und will doch nur ihren Bruder unter allen Umständen retten. Sie wird immer mutiger und selbstbewusster im Buch, sie entwickelt sich. Sie ist nicht einfach als Charakter und ihre Entscheidungen sind manchmal fragwürdig, aber sie lernt daraus.
Helena ist nun der Blutgreif und muss sich in diese neue Rolle einfinden. Eine wahrlich schwere Rolle, die sie vor unglaublichen Herausforderungen stellt, sie hadert mich sich, ihre Gefühle für Elias, ihre Verantwortung gegenüber ihrer Familie und dem Imperium.... Anders als Laia wurde sie in eine hohe Familie hineingeboren, sie kennt ein anderes Leben.
Elias und seine Wüstenfamilie spielen auch noch eine Rolle, zudem spielt die Kommandantin ein gefährliches Spiel. Überhaupt haben auch die Randfiguren eine Kontur bekommen, die im späteren Verlauf noch sehr wichtig wird. Ich frage mich noch immer wer die Köchin eigentlich ist, oder ob Laia noch andere Fähigkeiten hat, ob Elias noch mit seinem neuen Schicksal weiterkämpfen kann, wie bisher....
Ja, es gibt viele Einzelheiten, Geheimnisse, neu entdeckte Verbindungen zu Personen...
Der Schreibstil ist auch sehr überzeugend, flüssig und mitreisend. Man will immer weiterlesen und will doch keine Ende dieser grandiosen Geschichte.

Fazit:
Für einen zweiten Teil kann die Geschichte wunderbar überzeugen. Ich möchte so gerne weiterlesen, leider müssen wir uns gedulden. Leider, aber hey bis dahin kann man es ja wieder lesen.


5 Sterne von mir