Freitag, 11. November 2016

Mein erster Lucinda Riley Roman, ein echter Lesegenuss!!!

Der Lavendelgarten von Lucinda Riley / Goldmann Verlag / 504 Seiten

Inhalt:

Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten.
Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Meine Meinung:

Mein erstes Buch von Lucinda Riley ist ein Glückstreffer! Ich hatte es nicht erwartet, aber nachdem so viele andere Leser es mir gegenüber hoch gelobt haben, musste ich es kaufen. Glücklicherweise fand ich es in einer Mängelexemplarkiste im „Baumarkt“. Ja, auch da kann man tolle Bücher finden, also immer hinein sehen!

Kommen wir endlich mal zum Buch...
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen ab, Lucinda Riley ist ja dafür bekannt. Probleme hatte ich keine damit, die Übergänge waren super gewählt. Es war fließend und passend, mein Lesefluss wurde dadurch nicht gestört.
Am Anfang fand ich die Geschichte um Connie und ihre Zeit während des zweiten Weltkrieges sogar interessanter, es passierte in dieser Zeitebene ein wenig mehr. Doch auch die Gegenwartsgeschichte um Emilie und das Château in Frankreich konnten mich mit jeder weiteren Seite in den Bann ziehen.
Emilie muss am Anfang des Buches den Tod ihrer Mutter verwinden, sie hat nun als Alleinerbin die Verantwortung und muss sich entscheiden, was mit dem Château und dem Weinberg passieren soll. Die Beziehung zu ihrer Mutter war schwierig, doch ihr kleines Schloss liebt sie und möchte es erhalten.
Auf diesem Weg lernt sie zwei Brüder kennen, sehr unterschiedliche und verliebt sich auch. Wer am Ende der Glückliche ist, verrate ich natürlich nicht. ;)
Nicht nur die Liebe entdeckt sie neu, sondern auch ihre eigene Familiengeschichte, sie entdeckt Briefe und Gedichte ihrer Tante Sophia und möchte mehr herausfinden. Dazu hört sie immer wieder dem gute, alten Herrn vom Weinberg zu, er erzählt die Geschichte ihrer Tante, ihres Vaters und einer mutigen Engländerin während des zweiten Weltkrieges.
Am Ende hängt alles irgendwie zusammen... man fiebert mit und möchte unbedingt, dass Emilie die Geheimnisse von Vergangenheit und Gegenwart entdeckt und ihre eigene Zukunft mit offenen Armen begrüßt.

Fazit:

Geheimnisse, starke und tapfere Frauen und Schicksalsschläge bestimmen die Geschichte. Außergewöhnlich und packend erzählt rundet der Schreibstil von Lucinda Riley diese Familiengeschichte über mehrere Generationen wundervoll ab.

Unbedingt lesen. Es lohnt sich.

4, 5 Sterne von mir.