Freitag, 11. November 2016

Red Rising, toller Auftakt einer überaus spannenden Dystrophie auf dem Mars

Red Rising von Pierce Brown / Heyne Verlag / 576 Seiten

Inhalt

Wenn du Gerechtigkeit willst, musst du dafür kämpfen! Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden ...

Meine Meinung

Ich hatte schon lange keine Science Fiction mehr gelesen, daher brauchte es ein wenig bis ich mich ins Buch hinein gelesen hatte. Nach diesen Seite und nachdem ich endlich auch die Charaktere und ihre Namen behalten hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Es wurde mit jeder Seite spannender, aber auch brutaler und gewaltvoller.
Die Charaktere sind noch recht jung, so um die 17 Jahre alt, daher wird es als Jugendbuch verkauft. Ich meine aber für ein Jugendbuch ist es zu brutal und blutig, eher was für Erwachsene und ältere Jugendliche. Eine kleine Warnung an alle Eltern.
Der Hauptprotagonist ist Darrow. Er gehört zur untersten Schicht, der Roten an. Sein Benehmen, seine Manieren und seine Sprache sprechen dementsprechend für sich, im Verlauf lernt er dazu und verändert sich immer mehr, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Man sieht wie er sich weiterentwickelt und dazu lernt, ein Prozess, der sich bestimmt noch in den anderen Büchern weiterzieht.
Ich kann hier kaum auf andere Charaktere eingehen, denn dann würde ich vom Verlauf zu viel verraten. Nur so viel, die Menschen werden in Klassen unterteilt, nach unterschiedlichen Farben. Die ganz unten sind die Roten, die ganz oben sind die Goldenen, dazwischen gibt es auch noch viele andere....
Der Schreibstil ist ungewöhnlich, er ist sehr direkt. Ich glaube, gerade daran musste ich mich gewöhnen.

Fazit

Ein unglaublich, spannende Auftakt einer neuen Dystrophie, aber kein Jugendbuch.
4 Sterne von mir