Dienstag, 13. Dezember 2016

Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley

Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley / Erschienen im Goldman Verlag mit 592 Seiten

Inhalt:

Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ...
Meine Meinung:

Das Cover von diesem Buch finde ich sehr passend, die Geschichte spielt auf der einen Zeitebene auf einem englischen Herrensitz, wo Rosen blühen und doch, drohen dunkle Geheimnisse ans Licht zu kommen.

Die Charaktere in diesem Buch haben alle ein eigenes und unabhängiges Leben, sie leben, arbeiten und lieben, doch ist das alles und auch befriedigend genug, um glücklich zu sein?!
Ein Lucinda Riley Buch spielt immer auf 2 Zeitebenen. Dieses Mal konnte mich besonders das Leben von Anahita in Indien und England überzeugen und fesseln. Sie hatte ein langes Leben, ein Leben mit viele Hoch und Tiefs.
Als Anahita stirbt, hinterlässt sie ihrem Engel ihre Lebensgeschichte und auch die Suche nach ihrem verlorenen Sohn. Ari lebt aber für den beruflichen Erfolg und erst Jahre später (nach einem Wegruf) macht es sich auf die Reise und Suche nach dem Leben seiner Urgroßmutter. Zu dieser Zeit wird in England auf einem alten Anwesen ein Film gedreht, wo die jungen Schauspielerin Rebecca eine Rolle spielt. Rebecca hat es zu dieser Zeit nicht leicht, ihr Freund hat Drogenprobleme und will sie heiraten, aber will sie das wirklich? Die Medien stürzen sich darauf und so ist der Filmdrehs in England eine ideale Fluchtmöglichkeit. Ari trifft dort auch ein, da Anahita sich in der Vergangenheit auch dort aufhielt. Die Geschichten verschmelzen....

Ob Rebecca Ari helfen kann, das Geheimnis um den verlorenen Sohn zu lüften? Und ob jeder der beiden sein Glück noch finden wird? Das muss man selbst lesen. Alles in allem war es ein Lesevergnügen, wer solche Familiengeschichten mag, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Fazit: Ein besonderes Roman über Liebe, Leben und wer man sein kann und will.
Besonders die Zeit des Indiens der Vergangenheit wurde genau und fesselnd beschrieben.


4 Sterne